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Donnerstag, 25.Februar 2010, 20.00 Uhr
 „Im traurigen Monat November war's, Die Tage wurden trüber, Der Wind riß von den Bäumen das Laub,
Da reist ich nach Deutschland hinüber.“
Mit diesen Zeilen beginnt Heinrich Heines berĂĽhmtes Reise-Gedicht. In seinem zeitkritischen Reisebericht verarbeitet
Heine EindrĂĽcke seiner Reise von Paris nach Hamburg im Herbst 1843. Hier besuchte er seine Mutter und seinen Verleger
Campe. Das ist eindeutig nicht der Heine, den wir aus der Schule oder aus (fast) allen Lyrik-Anthologien kennen. Denn
neben seiner romantisierenden Lyrik war er auch ein äußerst politischer Mensch, den seine Überzeugungen ins
französische Exil trieben und dessen sämtliche Schriften in Preußen 1835 verboten wurden. Und dieser Heine schrieb
auch seine berĂĽhmten Reiseberichte, mit denen er die politische und gesellschaftliche Wirklichkeit aufs Korn nahm und zu
einem ironischen Zeit- und Sittenbild verarbeitete. Das Wintermärchen, eine Bestandsaufnahme deutscher Eigenheiten.
Mit spitzer Feder beschreibt Heine die Arten und Unarten seiner Landsleute; der Text schon ĂĽber 160 Jahre alt, hat bis heute nichts an
Aktualität verloren. Gerade in einer politisch aufgewühlten Zeit entlarven Heines Verse die Worthülsen der scheinbar Mächtigen.
Im traurigen Monat November war´s...,
Seit ĂĽber 22 Jahren betritt Alexander Finkel mit diesen Worten die BĂĽhne um sein Publikum auf das Beste zu unterhalten.
Alexander Finkel, vielen aus dem letzten Jahr vertraut als er Coelhos Alchimisten vortrug, erweckt den Text zu neuem Leben und zeigt ein Gruselkabinett historischer Persönlichkeiten.
Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen sind durchaus erlaubt und angebracht. Finkel hüstelt, stöhnt, schreit, flüstert die Worte Heines ins Publikum, ohne dabei jemals den Respekt vor dem Schöpfer des Werkes zu
verlieren.
Ein Mann in schwarzem Anzug, ein Tisch, ein Weinglas, und Spielfreude, mehr braucht es nicht um Heines Spott und feine Ironie zum Leuchten zu bringen und das Publikum fĂĽr fast zwei Stunden zu fesseln.
Eintritt: 9,- Euro
Samstag, 6. März 2010, 20.00 Uhr
Whisky and cheese – ein besonderes Tasting
Für diese Idee erntete ich Anfangs nur Kopfschütteln – Käse und Whisky passe nicht zusammen. Doch ich möchte den Whisky-Freunden
heute mal ein absolutes Neuland präsentieren: verschiedene Käsesorten mit dem Whisky verbinden und den Beweis führen, das auch solche scheinbaren Wiedersprüche wunderbar zusammen passen.
Heute werden mindestens vier Whiskies beweisen, dass sie sehr wohl mit den verschiedenen Käsesorten harmonieren können, sei es nun ein
irischer Ziegen- oder aber ein französischer Blauschimmelkäse. Denn natürlich passt das! Wie auch schon beim letzten Tasting geht es immer
wieder darum, neue geschmackliche Erfahrungen zu machen. Aber keine Angst, auch Whisky-GenieĂźer mit Laktoseintoleranz kommen auf ihre
Kosten, denn natürlich kann man Whisky auch ohne Käse genießen und zum anderen werden es auch einige Whiskies ohne Käse gereicht. Es ist also wie immer: ein langer Abend voller Geschmack!
FĂĽr diesen Abend berechnen wir einen Eintritt von Euro 28,-.
Samstag, 8. Mai 2010, 20.00 Uhr
Schoki trifft Whisky – Teil 2
Wir würden ständig gefragt: wann gibt es wieder ein Schokoladen-Whisky-Tasting. Nach dem großen vor zwei Jahren waren wir gefordert.
Und heute versuchen wir zusammen mit den Fachleuten von “Le Chocolat“, das zu wiederholen. Die Weintrinker machen es uns schon länger
vor. Sie kombinieren Rotwein mit Schokolade und schnalzen mit der Zunge. Ähnliches wird auch heute bei den Whisky-Trinkern passieren.
Wobei: Wir reden hier von wirklicher, feiner Schokolade. Einer Schokolade, die sich deutlich von der Milka-Ritter Sport-Sarotti-Kollektion aus dem Supermarkt um die Ecke unterscheidet.
Helga Köhler vom Weinheimer Schokoladen-Fachgeschäft „Le Chocolat“ erläutert die Unterschiede zwischen Schokolade und wirklich guter
Schokolade, wie Schokolade eigentlich gemacht wird und wie die Unterschiede zustande kommen. Wie man Grand-Cru-Schokoladen
verkostet, worauf es bei der Auswahl der Rohstoffe, beim Lagern, Rösten, Mahlen und Conchieren ankommt – eben einfach (fast) alles rund um die zarte Versuchung.
Dazu wird es dann den passenden Whisky geben. Wie schon bei den Whisky-Dinnern oder beim letzten Schokoladen-Tasting werden wir
versuchen, Whiskys zu finden, die die Schokoladen-Aromen entweder perfekt ergänzen oder aber vielleicht gewollte Gegensätze markieren.
Auf jeden Fall wollen wir erneut versuchen, Ihnen neue geschmackliche Erfahrungen mit auf den Heimweg zu geben.
FĂĽr diesen Abend berechnen wir einen Eintritt von Euro 32,- .
Gleichzeitig bitten wir Sie um eine Voranmeldung, da hierfür nur wenige (noch weniger als sonst!) Plätze zur Verfügung stehen.
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